Von Teewurst
Im Stadtwald wurde ein rauschendes Fussballfest gegen Bergamo erwartet, jedoch kam es anders als gedacht.
Die erste Halbzeit machte noch Hoffnung, denn die SGE konnte gegen Bergamo erstaunlich gut mithalten. In der 11. Minute (Farès Chaibi ) und in der 15. Minute (Robin Koch) hatte die SGE hoffnungsvolle Möglichkeiten vorm Tor der Italiener gehabt, jedoch wurden diese nicht konsequent genutzt.
Bergamo indes testete die Befestigung unserer Torpfosten zweimal, und die Fans im Stadion mussten heftig durchatmen.
Aber nun folgte die katastrophale zweite Halbzeit, in der das Team für fünf Minuten ein Powernapping hielt. Es ist bekannt, dass man Powernapping einen kurzen, energiespendenden Schlaf bezeichnet, der dazu dient, Körper und Geist in kurzer Zeit zu erfrischen um neue Energie zu gewinnen. Bei einem Fussballspiel sollte man dieses aber wirklich vermeiden.
Die Mannschaft hat es wohl falsch verstanden.
Innerhalb 5 Minuten klingelte es im Kasten der SGE dreimal. In der 60. Minute traf Lockman, in der 62. Minute Éderson und in der 65. Minute schoss De Ketelaere die SGE zurück auf den Boden der Tatsachen.
Um es abzuschließen, kann man nur sagen, dass sich die Mannschaft nach dem fünfminütigen Powernapping bis zum Abpfiff in der Aufwachphase befand und nichts weiter auf die Kette bekam.
Der Abpfiff war eine Erlösung für die Mannschaft und für die wenigen Fans, die noch im Stadion geblieben waren.
Schade!

