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Erstaunliche Parallelen zu Hütter

Drei Jahre nach dem holprigen Beginn von Adi Hütter bei Eintracht Frankfurt kämpft auch Oliver Glasner mit Start-Problemen. In der Saison 2018/19 brachten der 6. Spieltag und ein taktischer Wechsel die Wende. Was macht jetzt Hoffnung?

Nach dem erneuten Remis von Eintracht Frankfurt beim VfL Wolfsburg (1:1) am vergangenen Sonntag war es Trainer Oliver Glasner wichtig, noch einmal auf die Schwere seiner Aufgabe hinzuweisen. Der Österreicher warb auf der Pressekonferenz an alter Wirkungsstätte wieder einmal um Geduld und zählte zur Begründung alle Spieler auf, die er in dieser Spielzeit ersetzen muss.

“Ich höre immer, dass nur André Silva weg ist”, sagt er. Dabei müsse er im Vergleich zur vergangenen Saison auch ohne David Abraham, den aktuell verletzten Sebastian Rode, Bas Dost, Luka Jovic und Amin Younes auskommen. Seine Botschaft: Seht her, wie groß dieser Umbruch wirklich ist.

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Martin Hinteregger trotzt dem Schmerz

Eintracht Frankfurt in der Einzelbewertung des Spiels gegen den VfL Wolfsburg: Daichi Kamada geht die Luft aus.

Zwar wieder kein Sieg, aber immerhin in Wolfsburg nicht verloren. Die Bewertung der Spieler von Eintracht Frankfurt im FR-Klassenbuch.

Martin Hinteregger: Bemerkenswerte Leistung. Immer Herr der Lage, räumte auf und ab. Warf sich tapfer rein. Und das trotz eines doppelten Bänderrisses in der Schulter. Riesenüberraschung, dass er damit überhaupt spielen konnte. Kennt keine Schmerzen, der Hinti.

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Alles, was ein Spiel braucht

Erst ein Özil-Treffer, später großes Drama in der Nachspielzeit: Die Frankfurter Eintracht startete gegen Fenerbahçe mit viel Verve ins europäische Abenteuer. Folgen nun wieder magische Nächte am Main?

Die Szene des Spiels: Als sie die Protagonisten ein letztes Mal so richtig laut besangen, Minuten nach dem Abpfiff, wirkten die Frankfurter Fans noch immer elektrisiert vom zuvor Gesehenen. Es lief die 90. Minute. Frankfurts Torhüter Kevin Trapp wehrte einen Elfmeter von Dimitris Pelkas ab, den er zuvor selbst verschuldet hatte, musste sich beim Nachschuss aber geschlagen geben. Doch der Treffer zählte nicht, der vermeintliche Nutznießer Mërgim Berisha war vor der Ausführung zu früh in den Strafraum gelaufen.

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Alle Jahre wieder

Eintracht Frankfurt trifft in der Europa League auf Fenerbahce Istanbul und blendet die Alltagssorgen für einen Tag aus. Trainer Oliver Glasner fühlt sich wie an Weihnachten, beim Spiel dabei sein darf er kurioserweise nicht.

Genau 99 Tage liegen zwischen zwei Feiertagen, die für Eintracht-Trainer Oliver Glasner eine ganz besondere Bedeutung haben. Der eine, am Donnerstag – Spieltag in der Europa League, sein Team empfängt Fenerbahce Istanbul (21 Uhr) und dann ist da noch dieses Ereignis im Dezember, Weihnachten. Das Gefühl aber ist identisch. “Heiligabend, wenn die Geschenke da liegen, dann ist man auch nervös, aber es ist eine positive Nervosität”, so Glasner.

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Europa League gegen Fenerbahce

Die UEFA lässt Auswärtsfans in der Europa League wieder zu. Das gab der europäische Fußballverband am Montagabend (06.09.2021) bekannt. Das Fan-Verbot war aufgrund der Corona-Pandemie ausgesprochen worden und galt insgesamt mehr als ein Jahr. Die neue Regelung betrifft unter anderem Eintracht Frankfurt.

Dazu teilte die SGE allerdings mit: „In welchem Umfang und unter welchen Bedingungen tatsächlich Eintracht-Fans bei den anstehenden Auswärtsspielen der Eintracht zugelassen werden, richtet sich nun nach den jeweils geltenden nationalen Verordnungen“ – sprich: Die Corona-Regeln in den Gastgeberländern unterscheiden sich, weswegen die Zahl der Auswärtsfans stark variieren kann. Die Eintracht kündige zudem an, dass man in Kürze über die Regelungen bei den Spielen der SGE in der Europa League-Gruppenphase informieren werde.

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Vor der Eintracht liegt noch viel Arbeit

Eintracht Frankfurt verpasst auch gegen Stuttgart den Befreiungsschlag und offenbart weiter Defizite. Filip Kostic lässt leeren Worten große Taten folgen, Trainer Oliver Glasner bittet um Zeit. Doch genau diese drängt. Die Analyse in fünf Punkten.

Eintracht Frankfurt wartet auch nach vier Bundesliga-Spieltagen weiter auf den ersten Sieg und steckt nach dem 1:1 (0:0) gegen den VfB Stuttgart erst einmal im Tabellenkeller fest. Filip Kostic trifft nach Streik und Comeback zur Führung (79.), Omar Marmoush gelingt der späte Ausgleich (88.). Der Stuttgarter Waldemar Anton flog mit Rot vom Platz (82.).

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Geldstrafe verhängt

Nach dem Wirbel um seinen Trainingsboykott steht Filip Kostic vor der Rückkehr in den Kader von Eintracht Frankfurt. Der Flügelspieler sei ein Kandidat für das Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen den VfB Stuttgart, sagte Trainer Oliver Glasner am Freitag und betonte: „Das Thema ist für uns erledigt und abgehakt.“ Es werde keinen Denkzettel geben, „indem ich ihn aus dem Kader verbanne“, erklärte der Coach, jedoch habe der Klub eine Strafe gegen den serbischen Nationalspieler verhängt, die aber intern bleibe.

Der 28-Jährige – mit einem Marktwert von 35 Millionen Euro der wertvollste Profi im SGE-Kader – hatte vor Ende der Transferperiode das Training verweigert, weil es ihn in die italienische Serie A zu Lazio Rom zog. Da jedoch nach Klubangaben „kein akzeptables Angebot“ einging, kam kein Wechsel zustande. Glasner richtete nach einem Gespräch mit Kostic am Donnerstagabend nun den Blick nach vorne. „Die Mannschaft erwartet, dass Filip Kostic Filip Kostic ist“, sagte der Österreicher: „Und das erwarte ich auch. Ich erwarte nichts anderes als das, was er die vergangenen Jahre für Eintracht Frankfurt gezeigt hat.“

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Daichi Kamada: „Das Richtige war für mich nicht dabei“

Nach und nach trudelten am Donnerstag die Frankfurter Nationalspieler ein, Kevin Trapp mit zehnstündiger Verspätung, Ajdin Hrustic und natürlich Filip Kostic, der aber aus den bekannten Gründen erst einmal zum Rapport bei der Sportlichen Führung bestellt war, womöglich wird es für den Serben ein klein bisschen unangenehm (und teuer). Und ob sich tatsächlich jemand bei ihm entschuldigt, wie er es auf Instagram realitätsfern formulierte, ist auch nicht sicher.

Am Mannschaftstraining nahmen dagegen erstmals nach langer Zeit auch wieder die Auswahlspieler Stefan Ilsanker und Aymen Barkok teil, Martin Hinteregger und Djibril Sow arbeitete individuell – und Daichi Kamada war ebenfalls am Ball, der mit den weitesten Weg hatte hinter sich bringen müssen. Zwei WM-Quali-Spiele hat er mit der Nationalmannschaft gespielt, zu Hause unterlag man erst überraschend dem Oman 0:1, gegen China siegte man mit 1:0, Kamada wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt, diese Partie fand in Doha/Katar statt. Trotzdem nahm sich der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler, der in der Liga noch keine der drei Partien über 90 Minuten auf dem Feld stand, nach dem taktisch geprägten Training die Zeit, zu ein paar offenen Fragen Stellung zu nehmen, etwa zu ….

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Die verlorene Ehre des Amin Younes

Noch im März war er deutscher Nationalspieler und Publikumsliebling. Jetzt trennen sich Amin Younes und Eintracht Frankfurt im Streit. Wegen Gehaltsforderungen soll es zum Bruch gekommen sein. Aber stimmt das auch?

Vor etwa drei Wochen ahnt Amin Younes, dass die Welt, die er vor nicht allzu langer Zeit noch seinen »Hafen« nannte, seine neue Heimat, dass es diese Welt für ihn bald nicht mehr geben wird. Der Offensivspieler von Eintracht Frankfurt kauft in einem Frankfurter Supermarkt ein. Da spricht ihn jemand wütend an: »Verpiss dich, du Geldgeier! Wir haben dich aus der Versenkung geholt.«

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Younes hat keine Zukunft bei Eintracht Frankfurt

Für Amin Younes (28) scheint das Kapitel Eintracht Frankfurt beendet. Nach Angaben des Hessischen Rundfunks hat der Offensivspieler keine Zukunft beim Bundesligaverein mehr, nachdem sein Transfer zu Al-Shabab nach Saudi-Arabien wenige Tage vor der Schließung des deutschen Transferfensters geplatzt war.

Nun, wo der schon fix geglaubte Wechsel nicht stattfindet, scheint es – anders als im Fall Filip Kostić – keine Rückkehr nach Frankfurt zu geben. Trainer Oliver Glasner meldete den Spieler gar nicht erst für den Kader der Europa League. Auch innerhalb der Mannschaft, so heißt es, soll Younes sämtlichen Kredit verspielt haben.