Johnny Klinke war bei uns……

 

….und wir waren bei ihm.

Über Johnny Klinke, der Chef vom Tiger Palast, brauchen wir wohl nichts weiter zu erklären. Oder?

Überpünktlich stand er auf unserer Matte und schon das Vorgespräch war unvergesslich. Während der Sendung stand er Rede und Antwort, wobei seine Ausführungen über seine Erfahrungen mit alten und aktuellen Spielern der Eintracht äußerst interessant waren.

Natürlich hatte er auch einige Stories bezüglich der 68 Generation am Start und dieses war für die älteren Hörer und Mods interessant.

Lassen wir aber mal die 60 Minuten am Mikrofon außen vor, denn, wie Johnny selbst sagte, war die dritte Halbzeit der absolute Knaller. Wir hatten noch nie einen Gast im Studio gehabt, der sich nach der Sendung fast 1,5 Stunden Zeit genommen hatte um verschiedene Themen und Geschichten auszudiskutieren. Dieses war dann die dritte Halbzeit und unsere drei Moderatoren klebten an seinen Lippen. Auch die Moderatoren hatten natürlich einige Erfahrungen zu erzählen, jedoch ein gestandener Frankfurter(eingeplackt), der auch schon so einige Jährchen auf dem Buckel hat, konnte mit seinen internen Geschichten auftrumpfen.

Johnny war/ist aber definitiv immer bescheiden und machte keinen auf dicke Hose. Dieses Gebührt von unserem Team eine wirkliche Hochachtung.

Nachdem wir nun aber die sogenannte dritte Halbzeit verbracht hatten, teilte Johnny uns mit, dass er uns unbedingt einmal in den Tigerpalast einladen möchte. Ursprünglich hatte er angedacht, dass er uns dann im Mai einladen wollte.

Pustekuchen! Er hatte uns eine Woche später in seinen Tiger Palast eingeladen und wir haben diese Einladung sehr gerne angenommen.

Als wir beim Tiger Palast angekommen waren hat sich Johnny nicht nehmen lassen uns persönlich zu begrüßen. Dieses war für uns eine tolle Wertschätzung und wir hatten uns sehr wohl gefühlt.

Nicht genug, dass wir persönlich begrüßt wurden, wurden wir von ihm auch persönlich an die Plätze geführt.

Wir durften dann einen wunderschönen Abend im Tiger Palast verleben und dieses werden wir so schnell nicht vergessen.

Das ganze Team von Radio Fanomania möchte sich hiermit nochmals dafür bedanken, dass wir einen tollen Menschen im Studio und im Tiger Palast erleben durften.

SGE-Abteilung Capoeira war bei uns

 

Wir hatten den sehr sympathischen Steffen Tickert bei uns im Studio und dieser hatte mit seiner Ausstrahlung unser Studio doch sehr aufgemischt.

Steffen ist ein Trainer für die fast unbekannte Sportart Capoeira. Durchtrainiert, kompetent und ein Eyecatcher für alle Mädels in seinem Alter.

Nicht genug, dass er uns diese Sportart für eingefleischte Fußballerfans erklärt hat, hat er uns auch während der Musikpause mal kleine Schritte und Bewegungen gezeigt.

Unser wohl sportlichster Moderator (Albrecht) hatte sich sehr wacker als Partner geschlagen. Der unsportlichste Moderator (Teewurst) hat sich dann doch mehr um die Fotos gekümmert. Hätte der Moderator Teewurst, im Gegensatz zum Moderator Albrecht, mitgemacht, dann müsste wohl das Equipment des Studios jetzt neu aufgebaut werden.

Wir bedanken uns für den tollen Besuch von Steffen Tickert!

Ebenso möchten wir hier mitteilen, dass Steffen noch Teilnehmer für seine Erwachsenenabteilung sucht. Es würde uns sehr freuen, wenn Ihr Euch bei Ihm für ein Probetraining anmelden würdet.

Schaut doch einfach mal hier vorbei: SGE-Capoeira

Was ist Capoera?

Ursprünglich stammt Capoeira aus Angola und wurde von Sklaven, die von dort nach Brasilien verschleppt worden waren, mitgebracht. Die Afrikaner vermischten traditionelle Tänze und Kampfspiele zu einer von den Plantagenbesitzern gefürchteten Verteidigungstechnik um. Später lebte die Capoeira auf den Straßen Rio de Janeiros fort, wo sich ehemalige Sklaven zu Straßengangs zusammengefunden hatten. Capoeira galt als Waffe und wurde deshalb bis 1937 verboten.

Capoeira ist eng mit der Candomblé-Religion verwandt. Dieser Begriff umfasst mehrere religiöse Gruppen afrikanischen Ursprungs, deren Religionen sich mit katholischen, indianischen und spiritistischen Traditionen vermischt haben.   Heute gibt es viele Bestandteile der Capoeira: Sie ist Musik, Gesang, Tanz, Kampf ebenso wie Sport, Kunst, Folklore, Lebensphilosophie oder Show.

Bei der Capoeira bilden Zuschauer und Teilnehmer einen Kreis. Das Spiel wird von der Musik bestimmt. Wichtigstes Instrument ist hier das Berimbau. Das ist ein Holzstab, an den eine Seite gebunden ist. Als Klangkörper dient ein ausgehöhlter Kürbis, den man auch Kalebasse nennt. Der Klang dieses Instruments ist für die Capoeira wie der Herzschlag für den Menschen. Sobald es erklingt, erheben sich zwei Capoeiristas aus der Runde, um die erlernten Bewegungen im freien Spiel zu praktizieren während die anderen singen, klatschen oder musizieren.

Ziel des Spieles ist es nicht, den anderen durch Aggression zu “besiegen”, sondern sich in gekonntem Zusammenspiel durch geistige und körperliche Geschicklichkeit und Schnelligkeit die Grenzen aufzuzeigen. Das Berimbau, bestimmt das Spiel der Tänzer, das Tempo, die Agressivität. Sobald das Instrument verstummt, ist der Kampf beendet.

Mit zunehmendem Selbstbewusstsein der Afro-Brasilianer hat seit Mitte der 70er Jahre auch Capoeira an Bedeutung gewonnen. Längst haben Salvadors Capoeira-Schulen Ableger in den Vereinigten Staaten oder auch in Deutschland bekommen.