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Marco Russ:“Ich habe nur erzählt!“

Thomas (Teewurst) Olbert

Marco Russ

Am gestrigen Tag stellte Marco Russ sein Buch „Kämpfen. Siegen. Leben.“ vor. Dieses natürlich passend in den Katakomben vom Waldstadion.

Direkt zum Anfang der Vorstellung teilte er mit aller Bescheidenheit mit, dass er das Buch nicht selbst geschrieben hat. In der Vorbereitungszeit von fast einem dreiviertel Jahr hat er dem Autor Alex Raack seine Erinnerungen einfach nur erzählt.

Nach über 17 Jahren als Profifussballer waren so manche Erfahrungen, erlebte Emotionen und Situationen nicht mehr bei ihm auf dem Schirm. So mußten ihm doch Bekannte und Freunde hin und wieder auf die Sprünge helfen.

Auf die Frage hin, welcher Part im Buch für Marco das Highlight ist, sagte er ganz klar, der Gewinn des DFB-Pokals im Jahr 2018. Noch heute schaut sein Sohn auf seinem Tablet das Endspiel und die darauffolgenden Feierlichkeiten regelmäßig an. Wenn Marco dann nur den Ton hört, kann er es nicht vermeiden Gänsehaut zu bekommen.

Selbstverständlich widmet sich Marco in seinem Buch auch einem für ihn schlimmes und schweres Kapitel. Es war der im Jahr 2016 diagnostizierte Krebs. Es war ein Kampf mit Höhen und auch schweren Tiefen. Bewegend für Marco war dann aber, 285 Tage nach der Diagnose, als er am 28.02.2017 in der 90. Minute im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Bielefeld an der Seitenlinie stand und 39000 Fans seinen Namen ins Stadion riefen. Unfassbarer Gänsehautfaktor!

Grundsätzlich schaut er positiv auf seine Karriere zurück und betont auch ausdrücklich, dass Funkel für ihn ein toller und fördernder Trainer war.

Erwerben kann man das sicherlich spannende Buch für echte Eintrachfans im Eintrachtshop!