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Schwarz auf weiß

Beifall für Rückkehrer Rode

Die Spieler klatschten Beifall wie sonst nur bei Geburtstagen. Diesmal war es aber kein persönlicher Ehrentag, der die Stimmung steigen ließ im Kreis der Frankfurter Eintracht, sondern eine Rückkehr. Zum ersten Mal nach seiner Operation vom 19. August, als einige kleinere knöcherne Teile in einer Arthroskopie aus dem linken Kniegelenk entfernt worden waren, war Sebastian Rode wieder mittendrin statt nur dabei. Das Comeback des Kapitäns war den Kollegen eine besondere Freude. Mittelfeldspieler Rode (30) stand die gesamte Übungseinheit ohne sichtbare Probleme durch, hat ganz offenbar in der letzten Woche, als „seine“ Mannschaft die Siege in Antwerpen und München gefeiert hat, hart an der Rückkehr gearbeitet. Nun ist er also wieder da und könnte vielleicht schon nächste Woche beim Heimspiel gegen Hertha BSC eine Alternative werden. 40 000 Zuschauer dürfen dann im Stadion sein, das hat das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt genehmigt, Die „Ultras“ aber verweigern sich weiter. Sie seien zwar bereit „die eine oder andere Kröte zu schlucken“, erklärten sie in einer Stellungnahme, aber eine Maskenpflicht im Stehplatzbereich sei „inakzeptabel und illusorisch“.