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Schwarz auf weiß

Sanktionen bereits angekündigt

Erst der Streik, jetzt die langsame Annäherung: Filip Kostic bleibt bei Eintracht Frankfurt. Damit diese Beziehung noch erfolgreich wird, müssen beide Seiten jetzt über ihren Schatten springen. Leicht wird das nicht.

Etwas Abstand ist manchmal genau das Richtige. Hat man sich verkracht, gezofft, gestritten, geht man besser kurzzeitig getrennte Wege. Es ist eine Rauch-abzieh-Taktik, die oftmals gut funktioniert. Bei Eintracht Frankfurt und Filip Kostic soll sie nun auch die Wogen glätten. Der Serbe ist mit der Nationalmannschaft unterwegs, das gibt der Terminkalender nun einmal so her, und daher erst einmal weit, weit weg aus Frankfurt. Danach muss aber der Weg zurück ins Teamgefüge der Hessen her. Und der dürfte steinig werden.

Es ist etwas zerbrochen in der Beziehung Filip Kostic/Eintracht Frankfurt, nachdem der Linksfuß sich am Freitag für die Ultima Ratio, namentlich Streik, entschied, um seinen Abgang zu Lazio Rom zu forcieren. Der Wechel platzte, beide Vereine wurden sich ob der Höhe der Ablösesumme nicht einig, Kostic trägt – ungewollt – weiter den Adler auf der Brust. Fertig ist das Dilemma.